Lange bevor ich meinen Sohn das erste Mal in den Armen hielt, war ich bereits auf meiner wichtigsten Forschungsreise: der Suche nach mir selbst.
Nach einem Ort in mir, an dem ich nicht nur funktioniere, verstehe oder analysiere - sondern mich wirklich wahrnehme.
Als Erziehungswissenschaftlerin habe ich mich früh intensiv mit Bindungsforschung, Entwicklungspsychologie, familiären Prägungen und der Neurobiologie von Stress, Bindung und Regulation beschäftigt.
Ich wollte verstehen, wie Beziehung wirkt - nicht nur in unserem Denken, sondern tief im Körper. Wie frühe Erfahrungen unser Nervensystem prägen. Warum alte Muster manchmal schneller sind als unser bewusster Verstand - und wie man das verändern kann.
Und irgendwann wurde mir klar:
Wissen allein verändert kein Nervensystem.
Man kann sehr viel verstanden haben - und im eigenen Körper trotzdem in Anspannung, Daueralarm oder Überforderung feststecken.
Man kann alles über bindungsorientierte Begleitung wissen - und sich selbst im Alltag trotzdem verlieren.
Man kann sein eigenes Kind von ganzen Herzen anders begleiten - und dabei schmerzhaft merken, wie tief die eigenen Muster im Körper gespeichert sind.
Denn der Körper folgt nicht immer dem, was wir längst verstanden haben. Er folgt den Spuren dessen, was er über lange Zeit als Schutz gelernt hat.
Mein Weg in die somatische Arbeit war deshalb nie nur akademisch. Er war persönlich. Körperlich. Und er ist es bis heute geblieben. Ein fortlaufender Prozess, in dem ich mich selbst Tag für Tag bewege - ein Weg aus dem vielen Verstehen zurück in ein feineres Spüren.
Heute ist genau das die Mitte meiner Arbeit:
Selbstregulation beginnt mit Selbstkontakt.
spurenweise ist ein Raum für Menschen, die nicht noch besser funktionieren wollen, sondern lernen möchten, sich selbst wieder früher wahrzunehmen, milder zu begleiten und nicht länger zu übergehen.
Meine Arbeit verbindet meine wissenschaftliche Basis als Diplom-Pädagogin mit systemischer Beratung, traumainformierten Perspektiven und körperorientierter Selbsterfahrung.
Ich übersetze dieses Wissen in eine warme, alltagstaugliche Sprache - dorthin, wo es wirklich gebraucht wird: mitten im Leben, wenn dein Körper oft schneller reagiert als dein Verstand.
Schön, dass du hier bist!
Lass uns den inneren Spuren gemeinsam folgen - zurück in eine freundlichere, tragende Verbindung.

In meine Arbeit fließt das Wissen aus internationalen Fachfortbildungen zum Verständnis von Neurobiologie, Bindung und den Funktionsweisen des Nervensystems ein. Diese bilden die theoretische Basis und die theoretische Basis und den fundierten Hintergrund für die fachlich fundierten Selbstreflexions- und Bildungsmaterialien bei spurenweise.
Diese Fachfortbildungen bilden den Kern meines Verständnisses davon, wie Sicherheit im Körper erlebt und verankert werden kann:
1000+h Selbststudium, fachliche Selbsterfahrung, Supervisionen und körperorientierte Prozessarbeit (fortlaufend)